wahl11 - FanBlog

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Wahl(h)elfer

Beitrag von Rigoletti am 10.09.2010 09:17:46

Unser Wahlhelfer für laufende Wahlperiode, die EM-Qualifikation gegen die Türkei, ist der Hörfunkjournalist Wolfram Stahl.

In seiner Aufstellung ist bemerkenswert, dass auf der Özil-Position Cacau steht und Müller gar nicht im Aufgebot ist.

Ich werde ihn dazu befragen müssen.

HAHOHI sagt eure Rigoletti

Börti Börti Vogts

Beitrag von Rigoletti am 08.09.2010 08:04:11

Schwarz und Weiß, wir stehn auf eurer Seite, tönte es durchs Müngersdorfer Stadion, das jetzt RheinEnergieStadion heißt. Auch Lukas-Podolski-Sprechchöre erschalallerten durch die 'liebevoll Schmuckkästchen' genannte Kölner Sportstätte. Lukas Podolski, früher Prinz Poldi heute Poldi hat im RheinEnergieStadion, früher sein Wohnzimmer, ein Tor geschossen.

Es sind 7 Tore gefallen gegen Börti Vogts Mannschaft, eigentlich hätten nach meiner Berechnung 8 fallen müssen, um auf die 14 zu kommen. Wieso 14?

Beim Fußball wird gerne abergläubisch argumentiert. Börti wurde 1996 als Nationaltrainer Europameister. Vor 14 Jahren. Börti ist 64 Jahre alt, Jogi 50. Differenz 14. In allen bisher gegen Aserbaidschan gespielten Länderspielen sind 6 Tore gefallen. Es fehlten also nur noch 8 bis zur 14. Geschossen wurden 7, aber eins davon vom 14er Holger Badstuber.

Und um beim Aberglauben zu bleiben. Mertesacker ging in der 8. Minute blutend vom Platz, für ihn kam Westermann und machte in der 15. Minute (7 Minuten später!) das erste Tor.

Genau, wie neulichst bei Werder Bremen, als Wagner blutend raus ging, kein Ersatztrikot fand, weshalb Rosenberg kommen musste und traf. Die Sache mit Mertesackers fehlendem Trikot wurde vom Kommentator Bartels nicht erwähnt.

Und jetzt? Geht wählen, es gilt gegen die Türkei am 8. Oktober im Berliner Olympiastadion früher Berliner Olympiastadion.

Ich grüße Euch!

HAHOHI Rigoletti

EM Qualifikation Teil 1

Beitrag von Rigoletti am 05.09.2010 17:15:24

Liebe Wählerinnen und Wähler,

diesmal wurde fast genauso gewählt, wie die Mannschaft in Brüssel angetreten ist. Nur Arne Friedrich, der an einem Bandscheibenvorfall laboriert, war nicht dabei. Für ihn spielte Holger Badstuber.

Das am häufigsten gewählte Ergebnis war ein 0:2, gespielt wurde ein 0:1.

Weiter so! Jetzt also gegen Aserbaidschan!

HAHOHI Rigoletti

Vor der EM

Beitrag von Rigoletti am 31.07.2010 10:22:16

Liebe Wählerinnen und Wähler,

alles hat ein Ende nur die wahl11 nicht. Bei uns ging's nahtlos weiter mit der Wahl fürs Freundschaftsspiel gegen Dänemark und gleich im Anschluss mit den ersten EM-Qualifikationen.

Der Autor und Bühnenkünstler Falko Hennig hat seine Stimme abgegeben und mit mir am Rande des Erich-Mühsam-Turniers der Autorennationalmannschaft geplaudert.

HAHOHI eure Rigoletti

Die acht Hände einer ähm einer Krake

Beitrag von Rigoletti am 12.07.2010 10:05:41

Ich möchte mein Leben nicht in die Hände einer ähm einer Krake legen. So Kahn auf Frau Müller-Hohensteins Frage, ob Krakens Paul Vorhersagen ernst zu nehmen seien. Die Holländer hatten derweil Pauls Bruder Otto auf den Grill gelegt. Schmarrn sagte Kahn, nee Tintenfisch. Gott hab ihn selig. Wer ist Gott? Maradona.

Orakelkrake Paul hat wieder Recht behalten, sein Marktwert steigt. Er kriegt jetzt viele neue Jobs, die uns weitere wichtige Fragen beantworten werden wie: Wird Jogi Löw den Bundesverdienstorden annehmen?

Ein WM-Finale ist immer ein Spektakel. Schon vor dem Anpfiff ein Riesenbrimborium. Ein lächelnder Cannavaro brachte einen Koffer, einen fragwürdigen Koffer, wie Kahn urteilte, stellte diesen auf einem Podest ab, öffnete den Kofferdeckel und heraus flogen keine weißen Tauben, sondern, was wir in diesem Moment schon ahnten, aus dem Pokalkoffer kam der Kofferpokal aus 18karätigem Gold. Der Pokal wurde zu einem weiteren Podest getragen, von wo sich Cannavaro vom Pokal mit Abschiedskuss trennte. Dann Alarm, ein Zuschauer rannte auf den Pokal zu. Doch ehe der Pokal zusammen mit dem Mann hätte verschwinden können, wurde der Pokal wieder verpackt, Koffer und Zuschauer wurden hinausgetragen und getrennt von einander im Innern der Soccercity aufbewahrt.

Zweieinhalb Stunden später tauchte der Pokal wieder auf. Er stand wieder auf einem Podest neben einer Reihe Prominenter aus Königlichen, Politischen, Sportlichen und Offiziellen.

Das Ottokrakenopfer hatte Holland nicht geholfen. Sechs Spiele sechs Siege verloren gegen die, die gegen die Schweiz verloren haben. Oder wie Maradona sagen würde, wir haben gegen die verloren, die die besiegt haben, die gegen Holland gewonnen haben. Genau. Ergebnisfußball verlor gegen Erlebnisfußball. Das adrette Prinzenpaar gegen die galante Königin. Nike gegen Adidas. Und kein Holländer, der am Schluss noch auf der Ersatzbank saß, hat eine gelbe Karte bekommen.

Béla Réthy hatte die gelben Karten gezählt, versetzungsgefährdende Halbzeitzeugnisse ausgestellt, einen Zermürbungskampf gesehen und die Verlängerung gerochen. In dieser Verlängerung schoss Iniesta das Befreiungstor. Kurz nach der achten gelben Karte für Holland wegen Fouls an Iniesta, immer wieder Iniesta, der mittlere Läufer der Spanier.

Die Spanier siegten verdient und die Holländer verloren schlecht. Sie redeten auf den Schiedsrichter ein, als könnte eine WM umentschieden werden.

Der Pokal musste noch auf seinem Podest stehen bleiben, bis die Medaillen um die Hälse der Schiedsrichter, der Holländer und Spanier gehängt worden waren. Dann war es soweit, Casillas durfte den Pokal nach alter Tradition hochhalten und an seine Mitspieler weiterreichen. Die Party begann, Spanien ist zum ersten Mal Weltmeister geworden und der Pokal verschwand wieder auf dem Platz zwischen den Pressefotografen. Die Fernsehkameras zeigten uns einen Haufen Fotokameras, die sich gegenseitig abfotografierten. Sie zeigten uns aber auch einen Puyol mit Katalanenflagge. Einheit und Frieden für Spanien.

Dieser Text erscheint am 13. Juli 2010


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