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Homosexualität und Fußball

Beitrag von Rigoletti am 26.03.2010 12:12:52

Beim 11mm-Fußballfilmfestival in Berlin habe ich den Film von Aljoscha Pause 'Tabubruch - Der neue Weg von Homosexualität im Fußball' gesehen.

Anschließend gab's ein Podium u.a. mit Marcus Urban, über dessen Leben der Autor Ronny Blaschke ein Buch 'Versteckspieler' geschrieben hat, das als Spielfilm verfilmt im nächsten Jahr in die Kinos kommen soll.

In der Schwulen- und Lesbenszene ist man mit der Arbeit des DFB besonders der von Theo Zwanziger gegen Homophobie sehr zufrieden. Beachtenswert finde ich auch, dass z.B. VfB-Präsident Staudt im letzten Jahr Schirmherr des CSD in Stuttgart war.

Uwe von den Hertha-Junxx, der selbst Spieler und Trainer ist, berichtete von seinem Outing, das ganz ohne irgendwelche Folgen geblieben ist. Ein anderer junger Spieler hat sich gerade mit dem Wunsch sich zu outen an den Berliner Fußballverband gewandt und dort statt Ablehnung große Unterstützung gefunden.

Es scheint sich tatsächlich was zu bewegen, was ich im vergangenen Herbst bei meiner eigenen Umfrage "Schwule Fußballer sind tabu?"auch schon feststellen konnte.

hahohi

Rückrufaktion

Beitrag von Rigoletti am 23.03.2010 11:41:26

Unser Promiwähler Torsten Schulz, Autor des Romans und Kinofilms 'Boxhagener Platz', setzt auf die Rückkehr von Jens Lehmann und Kevin Kuranyi.

Hier seine Aufstellung.

Der Rückruf Kuranyis beruhe auf seiner Erfahrung als Professor, sagt Schulz, weil nämlich beiseite gestellte junge Menschen bei Wiederberücksichtigung für höhere Aufgaben oftmals besonders motiviert seien.

Der Rückruf Lehmanns sei seinem Kampf für die Anerkennung der Älteren gewidmet. Er selbst ist nämlich nicht nur mittlerweile sondern immer schon 10 Jahre älter als Jens Lehmann, sagt er. Gleichzeitig ist seine Besetzung Lehmanns aber auch eine kleine Provokation, obwohl Lehmann keine Schuld an den Barca-Toren trage und den Kopfball von Messi ausgesprochen gut gehalten habe.

Wir danken Torsten Schulz für seine Wahl!

Ein ausführliches Videointerview folgt.

Boateng vor Lahm

Beitrag von Rigoletti am 15.03.2010 15:51:54

Boateng als rechter Aussenverteidiger hat Lahm auf Rang 2 verdrängt. Im aktuell am häufigsten gewählten System 4-4-2 der laufenden Wahlperiode für gegen Malta.

Wer selber studieren will, welche Spieler wo auf welchen Rang gewählt wurden, kann das hier einsehen.

Und wer daran was ändern will, geht wählen.

hahohi Rigoletti

Konsens mit Löw

Beitrag von Rigoletti am 08.03.2010 10:37:26

Außer Mats Hummels, der sich gerade noch von einem Kieferbruch (wie lange dauert so was eigentlich?) erholt, sind alle momentan gewählten Spieler auch in Löws Kader. Sogar alle Spieler der Top11 aller Wahlen (in unserem Fall einer vergangenen und einer laufenden) sind bei Löw gesetzt.

aktuelle Hochrechnung vom 8.3.10 um 10 Uhr 36

Die einzige Korrektur, die unsere Wähler vornehmen, ist die des Spielsystems. 4-4-2 liegt momentan mit 36,20% Stimmenanteil vor 4-4-2 Raute (24,13%) und dem unlängst gespielten 4-2-3-1 (19,53%).

Wie kommt ein solcher Konsens zustande? Haben die Spieler beim letzten Einsatz gegen Argentinien überzeugt? Oder bekommen sie eine zweite Chance? Haben wir keine besseren? Wat issn dit?

fragt Rigoletti

Wahltrends gegen Malta

Beitrag von Rigoletti am 06.03.2010 13:53:00

Per Mertesacker ist gemessen an der Wählergunst an Bastian Schweinsteiger vorbei gezogen und liegt im Moment fast gleichauf mit Ballack.

Gestern lag er sogar lange Zeit vorne. Konnte er sich beim Spiel gegen Argentinien qualitativ durchsetzen oder ist es eher der Sympathiefaktor?

Ungeschlagen an der Spitze ist jedoch nach wie vor Phillipp Lahm. Womit wir wieder beim Philipp-Lahm-Problem wären, siehe Wahlanalyse#1 unter TV.

Ebenso unverändert ist der FC Bayern an der Spitze der Top Lieblingsvereine, wenn gleich der Vorsprung nicht mehr so deutlich ist wie in der letzten Wahlperiode. Warum?

Prozentual kamen in der letzten Wahlperiode (Deutschland-Argentinien) die meisten Wählerstimmen aus Bayern (ca. 20%), was den deutlichen FCB-Vorsprung erklären würde. In der laufenden Periode aber kommen prozentual die meisten Wähler aus Berlin (ca. 25%). Hat Berlin mehr Bayern- als Hertha- oder Union-Fans?

Hier eine Momentaufnahme: Werder Bremen dicht gefolgt vom BVB ist den Bayern auf den Fersen. Mit der Bundesliga hat das nichts tun.

In der letzten Wahlperiode hatten wir Wahlkampfwerbung im BR-Fernsehen. Unser Promiwähler Rolf Miller hatte unsere URL in die Kamera gehalten, worauf sofort im Sekundentakt aus Bayern gewählt wurde. In der aktuellen Wahlperiode haben wir diverse Print und Web Artikel und auch einen BR-Hörfunkbeitrag, wodurch sich eine breitere Streuung der Wohnorte unserer Wählerschaft ergibt. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass etwa 7% unserer Gesamtwählerschaft aller Wahlperioden aus dem Ausland kommt und davon die meisten aus der Schweiz, aus Österreich, Schweden und den USA.

Weiter wählen!

hahohi Rigoletti


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